Sinn im Beruf verloren? 2 Fragen und 1 Experiment zum Finden von Sinn.

Sinn im Beruf verloren? 2 Fragen und 1 Experiment zum Finden von Sinn.

Kaivalya Hans
Kaivalya Kashyap und Hans Strobl-Aloni teilen Sichtweisen über das Finden der eigenen Bestimmung.
VERÖFFENTLICHT AM 8. März 2020

Sinn ist dein Beitrag zum Gelingen der Welt. Er verleiht also niemals nur deinem Leben Bedeutung, sondern stets auch anderen.

Was ist Sinn eigentlich?

Man könnte Sinn durchaus wie folgt definieren: Sinn ist dein Beitrag zum Gelingen der Welt. Er verleiht also niemals nur deinem Leben Bedeutung, sondern stets auch anderen. Unsere Mitmenschen spielen dabei also eine wesentliche Rolle. Sie geben uns die Möglichkeit, Sinn zu erfahren. Sie stellen sich uns quasi Tag für Tag geduldig zur Verfügung.

Ja, sogar deine quengelnde Tochter, der hupende und wild gestikulierende Autofahrer hinter dir, deine ständig kranke Mitarbeiterin und deine reklamierenden und fordernden Kunden. Alle unterstützen dich auch – aber nicht nur – dabei Sinn zu erfahren und trainieren dich darin besser zu werden. 

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Wie merke ich, dass ich wenig Sinn stifte?

Menschen berichten, dass sie dann so etwas wie eine innere Leere wahrnehmen und nicht nur müde, sondern vielmehr ein permanentes ausgelaugt sein wahrnehmen. Man tendiert zu glauben, dass das Leben zu wenig bietet und man sich im Kreis dreht. Vor allem Führungskräfte im guten mittleren Alter kommen immer öfter auf die Fragen: War´s das? Kommt da noch etwas? Das kann sogar so weit gehen, dass man nur noch eine Hülle seiner selbst ist und die Verbindung weder zu sich noch zu anderen kraftvoll ist.

Inhalt schenkt Kraft

Uns Menschen wohnt etwas inne, dass uns immer wieder antreibt, etwas für unsere Mitmenschen tun zu wollen. Bei manchen ist dieser Sinn schwach ausgeprägt, andere wiederum geben ihr Leben für andere. Das was uns den größten Sinn wahrnehmen lässt, ist wohl, wenn wir unseren Auftrag für dieses Leben – unsere Bestimmung – in unserem Tun als Unternehmer Ausdruck verleihen und so zu einem Servant Leader nicht nur für die Mitarbeiter, sondern für die Welt, wird.

Wenn unsere Bestimmung zum maßgeblichen Inhalt unseres Logbuches wird, beginnt Kraft in unser Leben zu fließen. Und zwar nicht von außen, sondern vor allem von innen! Aus unserem Wesenskern. Und dazu braucht es 3 Dinge:

1.
Die Bereitschaft sich mit dem eigenen Sein auseinander zu setzen.

2.
Die Entscheidung diese Erkenntnis dann auch zu leben.

3.
Die letztliche Integration ins Leben im Sinne des Tuns!

Langfristig Sinn im Business und Leben erfahren

Langfristig werde ich tiefgehend Sinn und damit auch Erfüllung – ja, auch Fülle – erfahren, wenn mein Wirken einen positiven Effekt auf andere hat. Und das lässt sich ganz wunderbar im unternehmerischen Alltag leben. Behalte ich für mich, werde ich eher dazu neigen zu konsumieren. Der Konsum von Gütern, feinem Essen, luxuriösen Dingen, Freundschaft, Mitarbeitern, Lieferanten, Wissen, Anerkennung, Liebe etc. versucht eine letztliche Leere zu füllen, die in dieser Dynamik endlos ist und auch bleibt.

Konsum bedeutet „ich verbrauche“ im Gegensatz zu „ich teile“. Komme ich ins Geben, bin ich nicht mehr im „Verbrauchen“, sondern im permanenten „Umwandeln“. So wirst du zum Kanal für alles, was in dein Leben kommt und es bleibt nur das bei dir, was du wirklich zum Leben brauchst, der Rest fließt reichlich weiter. Du tauchst ein in den Fluss des Lebens,  da weniger Anhaftung. Auf einmal hast du Platz für wahre Liebe, schmeckst die Feinheit auch in einfachen Gerichten und ringst weniger um Anerkennung deiner Mitarbeiter oder Kunden. Du bist freier. Man könnte also durchaus behaupten: Dem Leben Sinn zu geben, befreit!

Wir Menschen neigen gegenwärtig dazu zu erwarten, dass unser Geben mit materiellem Reichtum ausgeglichen werden muss. Wir von der IATL glauben, dass es darauf noch eine weitere Sichtweise gibt: Mein Geben wird in vielen Bereichen und Ebenen ausgeglichen. Beispielsweise kann ein notwendiger Rabatt für einen Menschen der in Not ist, durch ein Lächeln eines Kindes auf meinem Heimweg ausgeglichen werden, der mich noch freudvoller meine Familie begrüßen lässt und allen ein wunderbares Gefühl gibt.

Diese weite Sichtweise macht auf den ersten Blick vielleicht wenig Sinn. Doch zeigt die Erfahrung, dass genau dies das Eintauchen in ein von Sinn erfülltes Leben begünstigt. Ich beginne zu erkennen, dass alles mit allem in Verbindung steht und somit auch abhängig ist. Das bedeutet ja auch: Auf einmal ist man nicht mehr allein, sondern auch du als Unternehmer*in bist in alles eingebunden und wirkst auf alles. Es obliegt vollkommen dir ob auf positive, oder negative Weise. Sinnlos, oder sinnstiftend.

Es kommt also weniger darauf an was man hat. Vielmehr macht es den Unterschied, ob du bereit bist, das Erhaltene wiederum anderen zur Verfügung zu stellen. Das kann eine Reiche ebenso guttun wie ein Armer!

2 Fragen um Sinn zu finden

Die Außensicht

Hilft es anderen was ich tue?

Die Innensicht

Werden meine Fähigkeiten und Kapazitäten bei dieser Tätigkeit gefördert?

Abschließendes Gedankenexperiment

Stell dir bitte folgendes vor: Wie würde die Welt aussehen, wenn jeder einzelne Mensch nur darauf bedacht wäre, dass es den Mitmenschen gut geht. Bedingungslos, absolut bedingungslos. Dass sie alles haben, was sie zum Leben benötigen. Dass sie innerlich wie äußerlich genährt sind und es ihnen an nichts fehlt. Würdest du behaupten, dass dein Leben dann Sinn hat?

Und noch weitergedacht: Wie würde es dir dabei gehen?

Hast du auch daran gedacht, wer dann etwas für dich tun würde? Oder ist in dir das Gefühl hochgekommen, dass dann nur wenige oder gar niemand etwas für dich tut?

Denken wir es gemeinsam zu Ende. Wenn jeder einzelne Mensch nur darauf bedacht wäre, dass es den Mitmenschen gut geht, dann würden auf einmal zumindest theoretisch 7,8 Milliarden Menschen für dein Wohlbefinden sorgen. Genau: „Oh mein Gott!“ Praktisch auf jeden Fall alle, die dir über den Tag verteilt begegnen und sogar Menschen, die dich nicht kennen, werden dich jedoch in ihre Gebete einschließen.

Du kannst genau JETZT damit beginnen diese Vision Realität werden zu lassen. Gib dein Leben als Unternehmer*in dem Wohle anderer und lass dich überraschen was passiert. Dies ist einer der sichersten Wege dem Leben zu erlauben, dir und deinem Business die besten Angebote zu unterbreiten und mindestens genauso wichtig: In diesem Zustand des erwartungsfreien Gebens wirst du auch fähiger sein, diese zu erkennen und anzunehmen. 

Das schenkt dir mehr und mehr Sinn, deinen Mitarbeitern Sinn, allen Stakeholdern Sinn, deinem Unternehmen Sinn.

Viel Freude dabei!
Kaivalya & Hans

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