Keine Verbindung, kein Erfolg: Der Weg zum Erfolg für dein Business

Keine Verbindung, kein Erfolg: Der Weg zum Erfolg für dein Business

Christian Mühle und Hans Strobl-Aloni lassen dich erfahren, warum Verbindungen das Fundament deines erfolgreichen Business sind.
Veröffentlicht am 19. April 2020

Keine Verbindung, kein Erfolg. Kann es so simpel sein? Ja. Verbindungen zu dir selbst und zu deinem Umfeld eröffnen dir ein neues Universum an Möglichkeiten um den Erfolg deines Business nachhaltig zu etablieren. Wahre, also ehrlich gelebte, Verbindungen gehen sogar noch weiter. Sie heben dein Wohlbefinden, deine Lebenslust und deine Freude am Wirken als Führungskraft auf ein neues Niveau. Du und dein Business werden so richtig anziehend.

Keine Verbindung, kein Erfolg: Der Weg zum Erfolg für dein Business.

Wie sind eigentlich Verbindung und Erfolg definiert?

Das Wesen von Erfolg
Jeder Mensch hat sein eigenes inneres Bild und somit auch seine eigene Definition und Wahrnehmung über Erfolg. Und das ist auch gut so. Es gestaltet unser Leben bunt und unglaublich vielfältig, auch in der Interaktion mit anderen. Wir laden dich gleich zu Beginn ein, ein paar Augenblicke lang deine Augen zu schließen und dir die Frage zu stellen was Erfolg für dich persönlich ist, was erfolgreich zu sein für dich persönlich bedeutet.

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Was kommt dir in den Sinn? Welche Wörter oder Bilder sind in dir nun aufgetaucht? Je länger du dir für diese wertvolle Übung Zeit lässt, desto genauer wird das Bild werden, was für dich ein erfolgreiches Leben ausmacht. Nimm dir deshalb gerne später noch einmal Zeit und lerne dich und deinen Erfolg besser kennen!
 
Vielleicht interessiert dich jetzt, welche Bilder andere Menschen über Erfolg haben. Gerne teilen wir hier deshalb weitere Perspektiven auf diesen Evergreen der Unternehmensführung und deines Lebens als Leader*in:
 
• Gesund sein
• Innere Ruhe erleben
• Finanzielle Unabhängigkeit erfahren
• Vielen Menschen dienen
• Gelassenheit leben
• Eine Familie gründen
• Ein großes Unternehmen führen
• Unabhängigkeit im Leben
• Viele Orte zu besuchen
• Im Moment zu leben
• Gelingende Beziehungen führen
• …

Du siehst hier, Erfolg kann man sehr weit sehen und im Regelfall setzt sich deine Definition dessen aus vielen Komponenten, die wiederum in sich eine Gewichtung erfahren, zusammen. Du kannst also beispielsweise Unabhängigkeit an erster Stelle haben, dann folgt ein gelingendes Familienleben und danach vielleicht finanzielle Freiheit.
 
Wenn du erfolgreich sein möchtest, werde dir in einem ersten Schritt also darüber bewusst, wie du Erfolg definierst!
 
Warum? Um Energie zu bündeln. Wenn du gebetsmühlenartig in dir folgenden Satz wiederholst: ich will erfolgreich sein, ich will erfolgreich sein, ich will erfolgreich sein… gibst du dem Leben zwar eine vermeintliche Richtung, sie ist jedoch, wie du an der obigen – wohlgemerkt ziemlich unvollständigen – Liste gemerkt hast, sehr weit und demnach unfokussiert. Du agierst dann wie diese Wasserspiele für Kinder im Garten, die Blume die du in die Erde steckst, den Gartenschlauch ansteckst, den Hahn aufdrehst und dann schleudert die Blume total unkoordiniert Wasser- deine Energie – in alle Himmelsrichtungen. Definiere also Erfolg und bündle damit deine Kraft.
 
Glaube bitte nicht, dass es zwangsläufig besser ist, immaterielle als materielle Ziele zu verfolgen. Das hängt von vielen Faktoren ab wie Bestimmung, Lebensaufgaben, aber vor allem ist entscheidend, entspringt dieser Wunsch deinem Verstand, oder deinem CORE. Zweiteres ist Garant dafür, dass er lebensdienlich ist und somit nachhaltigen, weiten Erfolg für dich als Führungskraft persönlich, aber auch für dein Business und Umfeld, ermöglicht.
Das Wesen von Verbindung
Gleich eingangs erwähnt: Möchtest du Verbindung im Leben, darfst du ebenso das Gegenteil, nämlich Trennung, innerlich anerkennen. Du darfst dich in eine innere Balance bringen und beide vollkommen akzeptieren. Wovon wir hier sprechen ist, eine ausgeheilte Beziehung zu beiden Gegensatzpolen zu entwickeln. Sie beide sind „nur“ die beiden Seiten derselben Medaille und eröffnen uns Erfahrungsräume. Dann bin ich innerlich frei und kann mich bewusst und befreit für eine Seite entscheiden. Das ist ein Weg und man darf sich immer wieder liebevoll und geduldig daran erinnern hier in eine Ausgewogenheit zurück zu finden.
 

Verbindung in vollster Ausprägung bedeutet demnach Einheit, es existiert dann keine Trennung in mir. Erlebst du diese Einheit beispielsweise in deinem Team, wirst du unaufhaltbar. Wie ein Fischschwarm, bei welchem die Verbindung der Individuen so stark ausgeprägt ist, dass sie als Einheit durch die Weiten der Ozeane schwimmen.

Solange ich Trennung in mir ablehne, passiert folgendes: Das Leben wird mir immer wieder die Chance geben, mich mit Trennung auszuheilen, diese also zu akzeptieren. Es schickt mir demnach Lebenssituation der Trennung so lange, bis ich in der Mitte angelangt bin. Dann kann ich befreit und aus mir heraus in die Einheit gehen.

Lasst uns das jetzt auf´s Business umlegen. Bereit?

Mitarbeiterbindung und Kundenbindung erfolgreich nutzen

Wenn wir obig beschriebene Dynamik hier noch einmal kurz aufgreifen möchten. Bindung meint hier nicht, in eine Abhängigkeit oder anhaftende Beziehung zu gehen. Auch hier bedienen wir uns dem Gegenpol, nämlich Freiheit. Indem wir Kunden die Freiheit schenken zu wählen was sie wollen, wann sie es wollen, wie sie wollen, von wem sie es wollen, entsteht ein hoher Grad an Mitbestimmung. Dieser mündet dann oft nicht nur in einer mentalen Bindung zum Unternehmen oder der Marke, vielmehr geht man eine emotionale Verbindung ein, die wesentlich stärker und tiefer ausgeprägt ist.
 
Autsch! Dazu gehört auch, den Klient*innen die Möglichkeit zu schenken, Leistungen anderer Anbieter auszuprobieren. Du schenkst damit Erfahrung und sie können danach besser spüren, was ihnen guttut. Das kann sogar den Effekt haben, dass sie danach noch dankbarer für die Leistungen deines Unternehmens sind, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden, oder gerade nur erfüllt wurden und bei der Nutzung eures Angebotes besser ist. Die emotionale Bindung steigt weiter und führt dann zu Loyalität und einer hohen Weiterempfehlungsrate. Manche werden abwandern. Auch gut! Entweder sie passten nicht 100%-ig zu euch, oder aber es gibt eine wunderbare Chance sich als Business weiter zu entwickeln.
Du kannst nur gewinnen!!!
2 Beispiele hier um dir Verbindung auch im materiellen Sinne schmackhaft zu machen:
 
1. Kundenbindung

Es ist je nach Branche und Unternehmensstruktur 5-10 mal teurer neue Kunden zu gewinnen, als bestehende Kundebeziehungen zu nutzen. Richtig gelesen! Studien belegen, dass man betriebswirtschaftlich betrachtet zuerst seinen Fokus auf die bestehenden Kund*innen legen darf. Und das macht auch im Kontext dieses Artikels ganz viel Sinn. Wenn ich bereits eine Verbindung aufgebaut habe, gemeinsame Erfahrungen habe und vielleicht sogar erstes Vertrauen schenke und erhalte, ist ein Geschäft schlichtweg wahrscheinlicher und schneller.

Folgende Reihung zeigt, wie die Bindung nach unten abnimmt und die die Kosten eines Geschäftsfalles steigen.

2. Mitarbeiterbindung

Die Fluktuationsraten bei Mitarbeiter*innen sind in den westlichen Industrienationen seit vielen Jahren permanent im Steigen. Das bringt zwar auch etwas, führt jedoch ebenso zu Erfahrungsverlust und immensen Kosten. Diese belaufen sich auf durchschnittlich

€ 14.900,- pro Mitarbeiterwechsel
(Quelle: Deloitte)

Das sollte für dich als Führungskraft ein guter Anreiz sein, die Verbindung zu deinen Mitarbeiter*innen authentisch zu intensivieren. Sie werden es dir vielfach danken.

Neue Mitarbeiter*innen und Kund*innen authentisch gewinnen

Um dies in aller Tiefe zu begreifen, ist das Verständnis des Zusammenhangs zwischen Bestimmung und Positionierung zu verstehen. Stelle es dir gerne so vor. Je stärker die Überlappung der beiden Kreise in der Darstellung, desto stärker wird die natürliche Anziehungskraft deines Business.

Warum:

Bestimmung beschreibt wer und was das Business wahrhaftig, also in seiner Essenz ist und was es ausmacht. Die Positionierung des Unternehmens, oft als Marketinginstrument genutzt, beschreibt meist leider nur, wer wir vorgeben zu sein.

Steigt die Überlappungsfläche, erhöht sich somit der Grad der Authentizität. Gibst du Geld für Employer Branding aus und will man sich einfach nur gut darstellen, erkauft man sich im wahrsten Sinne ein Image, welches dann später aufgrund einer nicht erfüllten Erwartungshaltung enttäuscht wird. Kunden wandern ab und Mitarbeiter tun es ihnen gleich.

Kommunizierst du jedoch als Unternehmen authentisch und nah der Bestimmung, entwickelst du eine immense Ausstrahlung und ziehst genau jene Menschen an, die jetzt den besten Beitrag für das Gelingen des Unternehmens geben können und im Umkehrschluss auch für sich selbst das beste für ihr persönliches Wachstum tun. Win Win!

Wenn die Aufgabe erledigt ist, gehen diese Menschen dann auch wieder gerne und erfüllen woanders – im Einklang – ihre Aufgabe. Das kann im Unternehmen sein, oder aber auch in einem anderem Unternehmen. In diesem Falle ist der Wechsel sogar gut und hat eine hoch positive Bilanz. Eine natürliche Fluktuation von Kommen und Gehen stellt sich ein, die dem Wachstum auf allen Ebenen dienlich ist.

Dein neues Mantra für gelingende Geschäftsbeziehungen

 
Was darf ich für dich tun?
 
Das Ego wird oft fragen: Was bekomme ich? Dein Wesenskern wird immer fragen: Was darf ich für dich tun? Erfolgreiche Unternehmer*innen werden diesen Satz als Mantra nicht nur für sich selbst, sondern im gesamten Unternehmen etablieren.
 
Dieser einfache Satz, ehrlich gemeint, schafft SOFORT Verbindung, während „Was bekomme ich?“ eher zu einer Abschwächung der Verbindung führen wird und eher in einer stark funktionalen Geschäftsbeziehung enden wird. Probiere es jetzt gleich aus, nimm dir eine Minute lang Zeit und schenke dir folgende Erfahrung:
 
 
1. Schließe deine Augen und sprich laut den Satz aus: Was bekomme ich?
2. Spüre ein paar Sekunden lang, was dieser Satz in dir auslöst.
3. Nun sprich laut den Satz aus: Was darf ich für dich tun?
4. Spüre wieder ein paar Sekunden lang, was dieser Satz in dir auslöst.
5. Vergleiche nun die beiden Wahrnehmungen.
 
 
Führe dir bitte vor Augen: Du als Führungskraft trägst viel Verantwortung und stehst demnach im Dienste von ganz vielen Menschen. Ja, du bist ein Diener für Kunden, Mitarbeiter, Geldgeber, Lieferanten und vielen mehr. Und das ist gut und schön so. Es macht dich demütig und groß zugleich, du entwickelst aus diesem Zugang eine besondere Anziehungskraft.
 

Was wir über Verbindung im Business von der Natur lernen können

Die Natur zeigt am Beispiel der symbiotischen Verbindungen von Pflanzen, wie sie ihren Standort optimal nutzen und sich mit dem Umfeld vernetzen und kooperativ zusammenarbeiten. Diese Verbindungen entstehen oft in der Natur, um das bestmögliche aus eigener Kraft für ein gesundes Wachstum zu erreichen. Mit dem Prinzip von Geben und Nehmen entstehen Beziehungen, die sich wechselseitig fördern und so einen Beitrag für ein stabiles Gesamtsystem leisten.
Umgelegt auf Unternehmen bedeutet das, dass lebensfördernde Verbindungen Halt in Zeiten schneller, unvorhersehbarer Veränderungen geben und unterstützen die Gesundheit als auch das Wachstum des Unternehmens und der Mitarbeiter*innen.

Die Natur netzwerkt oft „im Verborgenen“, wie zum Beispiel im Boden und dies lässt auf die Wichtigkeit der immateriellen Werte schließen, beziehungsweise darauf „wie“ Beziehungen gelebt werden.

Das ständige Arbeiten an der Stärkung der Verbindungen im Stakeholder Umfeld für einen gemeinsamen Vorteil ist die Botschaft der Natur.

Verbindung verringert inneren Druck

Druck entsteht, wenn man sich alleine fühlt. Ein kleiner Ausflug in die Physik. Diese besagt beispielsweise Druck ist die Kraft pro Fläche. Die Kraft kann man als die zu bringende Arbeitsleistung sehen. Bei gleichbleibender Kraft und zunehmender Fläche nimmt der Druck ab, zum Beispiel bei Aufteilung der Arbeit auf mehrere Personen.
Die Fläche könnte man nun auch durch Verbindung ersetzen und so nimmt auch der Druck bei zunehmender Verbindung ab. Zuhören, Anerkennen und Begleiten sind wesentliche Faktoren, welche die emotionale Verbindung stärken, aber auch ein wertschätzender Umgang miteinander und Klarheit hinsichtlich der Aufgaben & Ziele wirken sich positiv aus.
Man fühlt sich schlichtweg nicht allein und teilt Arbeit auf, oder weiß zumindest das man sie aufteilen könnte, wenn es notwendig wäre. Das mindert den wahrgenommenen inneren Druck und so auch die mentale Belastung immens.

Fazit

  1. Definiere Erfolg. Danach richten sich Ziele wie Aufgaben.
  2. Verbindung bedeutet aus menschlicher Sicht auch Trennung zu akzeptieren. Beide sind Erfahrungsräume.
  3. Bestehende Verbindungen zu intensivieren ist günstiger und oft auch leichter.
  4. Die Frage ist immer: Was darf ich für dich tun?
  5. Bei neuen Verbindungen geht es immer um Anziehung. Dein Business zieht also das an, was es vorgibt zu sein. Werde mit deinem Business also mehr, was es wahrhaftig ist.
  6. Orientiere dich an der Natur, sie ist eine kostenlose Lehrerin die 24/7 für uns da ist. 
  7. Verbindung mindert Druck.

In tiefer Verbundheit
Christian & Hans

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